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Wem gehört mein Dorf?

In Kooperation mit dem Casablanca Programmkino

 

> Deutschland 2021 > Regie: Christoph Eder > Dokumentation > 100 Min. > frei ab 0 Jahren

Auf kräftigen Gegenwind stößt die auf Wachstum und Investitionen ausgerichtete Lokalpolitik in dem beliebten Ostseebad Göhren auf Rügen, der Heimat des Filmemachers Christoph Eder. Als die letzte unberührte Küste bebaut werden soll und das einzigartige, malerische Naturschutzgebiet in Gefahr ist, regt sich deutlich der Unmut unter einigen Bürgern. Seit Jahren dominiert eine Gruppe von Männern, die „Vier von der Stange“ den Gemeinderat. Sie unterstützen sämtliche Projekte eines millionenstarken Bauinvestors aus Nordrhein-Westfalen, der in Göhren nach der Wende so viele Hotels und Ferienhäuser baute wie kein anderer. Die engagierten Göhrener Nadine und ihr Vater Bernd erkennen schnell, dass sie nur gemeinsam mit Gleichgesinnten etwas ändern können.

"Wem gehört mein Dorf?" ist ein persönlicher und gleichzeitig universeller Film über das Wesen der Demokratie. Regisseur Christoph Eder zeigt am Beispiel seines Heimatorts, dass politische Mitbestimmung nirgendwo so unmittelbar ist, wie in der Lokalpolitik.

Vor dem Film führt der Arbeitskreis Demokratie und Zukunft mit einem Kurzreferat in das Thema ein.

Semesterschwerpunkt: Demokratie leben

– Das Kreuz mit dem Kreuz -

Demokratie leben bedeutet, Vielfalt zu gestalten, Verantwortung zu übernehmen und Teilhabe zu erfahren. Sie lebt davon, dass jede*r die Möglichkeit hat, sich einzubringen und die eigene Rolle im politischen Geschehen wahrzunehmen. Mit Vorträgen und begleitenden Filmen möchten wir zeigen, wie Demokratie funktioniert und wie Engagement Wirkung entfalten kann.