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Reihe Energiewende und Klimaschutz: Alles wird Strom! Smart Home und Elektrifizierung im Privathaushalt

Was noch wie Zukunftsmusik klingt, ist für viele Haushalte schon längst Realität: Mit der Photovoltaikanlage auf dem Dach wird das Haus mit eigenem Sonnenstrom versorgt. Über die Wallbox wird das E-Auto geladen, während die Wärmepumpe aus einer Kilowattstunde Strom ein Vielfaches an Wärme erzeugt. Überschüssige Energie wird im Batteriespeicher für die Abend- und Nachtstunden gespeichert. Wenn dann noch etwas übrig sein sollte, geht der Überschuss ins öffentliche Netz. Weil sich aber ein Energiemanagementsystem darum kümmert, dass alle Verbraucher optimal bedient werden, wird im Idealfall das Stromnetz kaum noch belastet. 

So kann sie tatsächlich aussehen, die „schöne neue Energiewelt“. Elektrifizierung und Digitalisierung ermöglichen heute einen Grad an Selbstversorgung, der noch vor wenigen Jahren fast undenkbar erschien. Dabei geht es aber nicht nur um finanzielle Vorteile für den einzelnen Haushalt. Smarte Energienutzung ist auch eine zwingende Voraussetzung, um die Energiewende mit schwankender Erzeugung aus Sonne und Wind überhaupt zu schaffen. 

Referent Markus Ruckdeschel von der Energieagentur Oberfranken ist selbst begeisterter SmartHome-Nutzer, weiß aber auch um die Grenzen der Technologie. Er zeigt, welche Chancen „SmartHome“- und die „SmartMeter“-Technologien heute bieten, was die Elektrifizierung der Sektoren Wärme und Mobilität für Privathaushalte bringt und welche Rolle die eigene Stromerzeugung auf dem Dach spielen kann. Anschaulich wird erklärt, wie das wechselhafte Angebot erneuerbarer Energien durch SmartHome-Anwendungen optimal genutzt werden kann, was flexible Strompreise bringen, welche Speichertechnologien zur Verfügung stehen und warum Wärmepumpe und Elektrofahrzeuge die optimalen Partner sind, um am Ende nicht nur die eigene Energierechnung, sondern auch die Stromnetze zu entlasten. 

Der Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe Energiewende und Klimaschutz in Kooperation mit dem Landratsamt Kitzingen und der Verbraucherzentrale Bayern.