trustWHO - Ein Dokumentarfilm von Lilian Franck

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ohne Anmeldung

Montag, 26. Juli 2021 19:00–21:00 Uhr

Kursnummer 14121KT
Dozent n.n.
Datum Montag, 26.07.2021 19:00–21:00 Uhr
Gebühr kostenlos
Ort

Alte Synagoge Kitzingen, Saal
Landwehrstr. 1
97318 Kitzingen

Kursort

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In Kooperation mit dem Landratsamt Kitzingen

OVALmedia 2017, 85 Minuten
Wem vertrauen Sie, wenn es um Ihre Gesundheit geht? Ärzte gehören dazu, und das Gesundheitsministerium auch. Die wiederum verlassen sich auf die Weltgesundheitsorganisation WHO. Was aber wäre, wenn das Vertrauen, das ihr Milliarden von Menschen weltweit schenken, gar nicht gerechtfertigt wäre?
Die auf Gesundheitsthemen spezialisierte Filmemacherin Lilian Franck wünscht sich, dass ihre Tochter gute Bedingungen in unserer Welt vorfindet. In ihrer persönlichen Investigation enthüllt sie versteckte Einflüsse der Industrie auf die WHO. Und sie zeigt, wie Mitgliedsstaaten die WHO für ihre nationalen Wirtschaftsinteressen missbrauchen. Ob Tabakskandal, Schweinegrippe oder der Atomunfall in Fukushima: Die WHO spielt eine tragische Rolle. Ihr fehlt es an Geld, Macht und Transparenz. Und ihre Entscheidungen helfen am Ende weniger den Opfern, als den Pharmafirmen und der Atomindustrie.
Lilian Francks jahrelanger Kampf für die Wahrheit hat es ihr ermöglicht, als erste Regisseurin intensive Gespräche mit allen relevanten Verantwortlichen der WHO zu führen. Zudem trifft sie WHO-Aussteiger und Whistleblower, um einen tiefgreifenden Eindruck zu ermöglichen. Das Ziel der WHO war die Ausrottung der Krankheiten dieser Welt, auf dem Weg dorthin ist sie verunglückt. Dabei steht sie stellvertretend für jede andere UN-Organisation oder öffentliche Einrichtung der Neuzeit. trustWHO zeichnet ein erschreckendes Abbild unserer heutigen Gesellschaft: Die Industrie übernimmt die Macht - und das kostet Menschenleben.
"Ihre Doku diagnostiziert eine tiefe Krise der WHO, die wegen Geldmangel, Einflussnahme und Intransparenz kurz davorsteht, selbst zu einem Gesundheitsrisiko zu werden." Süddeutsche Zeitung
"Lilian Franck ist der Meinung, die WHO solle offener über solche Probleme sprechen. Denn ihre Arbeit reicht in unseren Alltag hinein: von Medikamenten über Impfungen bis zur Gesundheitsförderung." tagesschau.de
Moderation: vhs Kitzingen

Die glorreichen 17 im Landkreis Kitzingen - Aktionswoche der BNE-Koordinierungsstelle des Landkreises Kitzingen "Ziele Nachhaltiger Entwicklung" vom 25. - 30.07.2021
Die 17 globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030, die Sustainable Development Goals (SDGs), richten sich an alle: die Regierungen weltweit, aber auch die Zivilgesellschaft, die Privatwirtschaft und die Wissenschaft.
Die beiden Beiträge der vhs Kitzingen am 26. und 27.07.2021 betreffen das 3. Nachhaltigkeitsziel "Gesundheit und Wohlergehen": Ein gesundes Leben und Wohlergehen ermöglichen - für alle Menschen jeden Alters.
Infos zum 3. Nachhaltigkeitsziel:
Gesundheit ist Voraussetzung, Ziel und Motor einer nachhaltigen Entwicklung. Alle Menschen wünschen sich Gesundheit ein Leben lang. Jede Bürgerin und jeder Bürger kann einen Beitrag zu einem gesundheitsförderlichen Lebensstil leisten. Dazu gehören ausreichend Bewegung, gesunde Ernährung, Meidung von Nikotin, maßvoller Alkoholkonsum sowie ausreichend Ruhe und Stressregulierung. Den Zugang zu guter medizinischer Versorgung, lebensrettenden Medikamenten, gesunder Ernährung, sauberem Wasser und guter Luft zu ermöglichen, ist Aufgabe der Politik. Dazu hat sich die Staatengemeinschaft in der Agenda 2030 verpflichtet.
Mit der Verabschiedung der Agenda 2030 wurde 2015 erstmalig in New York ein globaler Handlungs- und Orientierungsrahmen für nachhaltige Entwicklung geschaffen. Der vorgeschlagene Aktionsplan soll konkrete Zwischenziele für die Zeit bis 2030 umfassen und ein zwischen allen relevanten Akteuren abgestimmtes Vorgehen sicherstellen. Dem Vorschlag zufolge soll die WHO als führende globale Gesundheitsorganisation die zentrale Koordinierungsstelle für die Ausarbeitung eines solchen Plans sein. Die Stärkung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist dabei ein erklärtes Ziel der Bundesregierung. Deutschland nutzt seine Mitgliedschaft im Exekutivrat der Weltgesundheitsorganisation von 2018 bis 2021, um die WHO weiter konstruktiv und finanziell in ihrer Arbeit zu unterstützen.
Die Weltgesundheitsorganisation ist die Sonderorganisation der Vereinten Nationen für die globale Gesundheit mit Sitz in Genf. Deutschland ist unter den 194 Mitgliedstaaten nach den USA und Japan der drittgrößte Beitragszahler.
Quelle: "Die Bundesregierung: Die glorreichen 17 Ziele Nachhaltiger Entwicklung"