Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

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Ab wann ist eine Katze eigentlich alt? In diesem Vortrag beschäftigen wir uns mit den besonderen Ansprüchen älterer Katzen z. B. an Futter, Bewegung und Pflege. Mit welchen Einschränkungen und typischen Erkrankungen müssen Sie bei der Seniorenkatze rechnen? Wir besprechen, wie sich diese Alterserkrankungen zeigen und von Ihnen erkannt werden können. Sie erfahren, wie man gezielt Problemen vorbeugen bzw. entgegenwirken kann und wie Sie Ihre Katze im Alter körperlich und geistig fit halten können.
- Vortrag mit Diskussion -
Führungsqualitäten müssen wir Menschen nicht nur beweisen, wenn unser Hund eine hochwertige Bindung zu uns aufbauen soll, sondern auch, wenn wir einen alltagstauglichen Gehorsam anstreben. Doch was sind Führungsqualitäten eigentlich? Was Biologen, Psychologen und Wirtschaftswissenschaftler dazu sagen, wird Thema des Vortrages sein. So stehen Führungspersönlichkeiten in der Wirtschaft durchaus vor ähnlichen Herausforderungen wie Hundehalter.
- Vortrag mit Diskussion -
Der Journalist und Buchautor Franz Alt plädiert für eine andere Baupolitik und eine Vision für schöpfungsgerechtes und kostengünstiges Bauen. Schon in 20 Jahren wird der Abriss eines herkömmlich gebauten Hauses teurer sein als der Bau dieses Hauses. Wir müssen und werden völlig anders bauen und wohnen lernen, meint der ehemalige Bundesbauminister Klaus Töpfer. Eine Herausforderung für Planer, Architekten, Bauherren, Ingenieure, Handwerker und Politiker.
Sein Vortrag zeigt, dass eine neue ökologische Wachsamkeit beim Bauen und Sanieren im Einklang mit der ästhetischen Wahrnehmung und dem seelischen Empfinden des Menschen stehen kann.
Der Vortrag
- stellt neue Leitbilder für das Bauen und Sanieren in der Zukunft vor
- zeigt die Vielfalt, aber auch die Kontroversen des ökologischen Bauens
- präzisiert die Kriterien für eine zukunftsfähige Baupolitik
- macht deutlich, dass ökologisches Bauen in vielen Fällen nicht bauen, sondern sanieren heißt
- offenbart mit Hilfe einer Spezialkamera wie unglaublich energieverschwenderisch bisher das Bauen war und
- belegt, dass umweltfreundliches Bauen mehrere hunderttausende neue Arbeitsplätze schaffen kann.
Der Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe Energiewende und Klimaschutz im Kitzinger Land.
Seit dem Beginn der Industrialisierung sind weltweit die durchschnittlichen Temperaturen angestiegen und Extremwetterereignisse haben zugenommen. Wetterfachleute prognostizieren, dass der Kühlungsbedarf in Gebäuden sich während der nächsten 20 Jahre verdoppeln wird. Umso wichtiger wird es, dass wir uns im Kampf gegen den Klimawandel gut aufstellen. Das geht besonders gut beim Neubau mit einer intelligenten Planung für die Gebäudehülle und einer innovativen, zukunftsweisenden technischen Ausstattung des Gebäudes.
Die Grundstücke des Neubaugebietes Weihersbrunnen in Wiesentheid wurden bereits bei der Erschließung mit Erdsonden ausgestattet, die es in Kombination mit Sole-Wasser-Wärmepumpen ermöglichen, die darauf errichteten Neubauten umweltfreundlich und kostengünstig mit Wärme zu versorgen. Besonders effizient wird das System durch eine sogenannte "Kaltwärmeversorgung", denn für den Solekreislauf, über den die Wärme aus dem Boden geholt wird, genügen niedrige Temperaturen, um daraus wirtschaftlich Heiz- und Brauchwasser zu erzeugen. Ein großflächiges Wärmeabgabesystem in Decken und Wänden, das gleichzeitig als Speicher dient, ermöglicht ein angenehmes Wohnklima im Winter bei niedrigen Heizkreistemperaturen, niedrigem Wärmebedarf und geringen Erzeugungskosten pro Kilowattstunde Wärme. Darüber hinaus kann mit diesem System im Sommer auch effizient gekühlt werden. Bürgermeister Dr. Werner Knaier und Vertreter der ÜZ Lülsfeld (Anteilsnehmerin bei der Wärmeversorgungsgesellschaft mbH) referieren zum Thema und führen anschließend durch das Neubaugebiet.
Die Exkursion ist Teil der Veranstaltungsreihe Energiewende und Klimaschutz im Kitzinger Land.

ohne Anmeldung Augen auf beim Fenstertausch!

(Kitzingen, ab Di., 10.10., 19.00 Uhr )

- Vortrag mit Diskussion -
Bei Neueinbau und Austausch von Fenstern sind vielerlei Gesichtspunkte zu beachten. Zum einen bauphysikalische Gegebenheiten im Bauwerk, als auch Form, Material und sicherheitsrelevante Anforderungen der Fenster und nicht zuletzt der fachgerechte Einbau.
Im Vortrag werden die verschiedenen Möglichkeiten mit Praxisbeispielen dargestellt.
Der Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe Energiewende und Klimaschutz im Kitzinger Land.

Anmeldung möglich Die Heizzentrale in der Abtei Münsterschwarzach - Exkursion

(Kitzingen, ab Fr., 20.10., 15.00 Uhr )

An Weihnachten im Jahr 2000 wurde der Grundstein für ein Projekt gelegt mit dem Ziel, kommenden Generationen noch eine lebenswerte Umwelt zu hinterlassen. Abt Fidelis Ruppert und Pater Anselm Grün von der Benediktinerabtei Münsterschwarzach entschlossen sich dazu, eine besondere Vision für ihr Kloster zu formulieren. Danach sollte ihre Abtei künftig mit Haupt- und Nebengebäuden, Gästehaus, Gymnasium sowie die klostereigenen Betriebe (Verlag, Druckerei, Schreinerei, Metzgerei, Bäckerei, Gärtnerei, Schmiede und Missi-onsversand) im Wesentlichen mit erneuerbaren Energien beheizt werden.
Nach knapp drei Jahren wurden 50.000 m² Wohn- und Nutzfläche über ein Nahwärmenetz an die neue Holz-Heizzentrale angeschlossen. Sieben alte ölbetriebene Heizzentralen wurden durch einen neuen Biomasseheizkessel abgelöst und anstelle von ehemals 500.000 Liter Heizöl werden seitdem jährlich 1.700 Tonnen Holz aus der Region verbrannt. Gleichzeitig wurde dabei der jährliche CO2-Ausstoß um 1.400 Tonnen gesenkt.
Pater Christoph Gerhard erläutert zunächst in einem Einführungsvortrag auch geistliche und philosophische Aspekte, die auf lange Sicht betrachtet daraus ein zukunftsorientiertes und nachhaltiges Projekt werden lassen. Bruder Edmar Schäfer, zuständig für die Energieversorgung der Abtei, stellt im Anschluss die technischen Anlagen vor. Treffpunkt ist am Gästehaus.
Die Exkursion ist Teil der Veranstaltungsreihe Energiewende und Klimaschutz im Kitzinger Land.
Mit Photovoltaik und Windrädern wird landauf und landab viel erneuerbarer Strom erzeugt. Problematisch ist dabei nur, dass Wind- und Sonnenenergie nicht kontinuierlich zur Verfügung stehen. Zeitweise treten Engpässe auf, die durch Strom aus dem Netz gedeckt werden müssen. Manchmal sind sie im Überfluss vorhanden. Damit es dabei nicht zur Überlastung der Stromnetze kommt, werden die Anlagen oft abgeschaltet. Nicht immer ist es möglich, Pumpspeicherkraftwerke zu errichten und wirtschaftlich zu betreiben.
Das Stadtwerk Haßfurt ist einen anderen Weg gegangen. Zusammen mit Greenpeace Energy und mehreren Hochschulen entwickelten sie eine Power-to-Gas-Anlage, mithilfe derer überschüssiger Strom in Wasserstoff umgewandelt und gespeichert wird.
Im Rahmen der Exkursion stellen Vertreter des Stadtwerks Haßfurt die innovative Technik vor, die im Herbst 2016 in Betrieb ging, daraus erwachsende Chancen sowie Hemmnisse, die noch zu überwinden sind.
Die Exkursion ist Teil der Veranstaltungsreihe Energiewende und Klimaschutz im Kitzinger Land.
- Vortrag mit Diskussion -
Erneuerbare Energie ist eines der wichtigsten Themen in den kommenden Jahrzehnten und wird weltweit exponentiell an Fahrt gewinnen. Spätestens seit der Klimakonferenz in Paris, bei der es nahezu einheitliche Zustimmung gab, ist das Thema Klimaschutz in Verbindung mit alternativen, erneuerbaren Energien unumkehrbar.
Einer der Vorzüge, sich diesem Thema anzunehmen ist das "gute" Gefühl, etwas für sich und die Verbesserung der klimatischen Verhältnisse zu tun. Dass man mit "grünen Sparanlagen" auch lukrative Renditen erzielen kann, ist für jeden interessierten Sparer von Bedeutung, denn die Niedrigzinsphase wird uns voraussichtlich noch einige Zeit begleiten. Durch Impact Investing bekommen die Begriffe Kapitalanlage und Rendite eine völlig neue, zeitgemäße Bedeutung. Energie, Bildung, Arbeitsplätze dort schaffen und aufbauen, wo sie vor Ort gebraucht werden, ist bei dieser Anlageform ein hochgestecktes Ziel.
Der Referent erläutert, warum Mehrwerte die nächsten Jahre ausschließlich in Sachwerten, bevorzugt in "grünen" Sparformen erzielt werden, die es ermöglichen, wirtschaftlich erfolgreich, zugleich jedoch verantwortungsvoll mit einer hohen ökologischen und sozialen Wirkung zu investieren. Anhand von Beispielen wird aufgezeigt, wie das Thema heute schon von Global Playern umgesetzt wird und welche Möglichkeiten der Einzelne hat, sich für die Zukunft besser aufzustellen.
Der Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe Energiewende und Klimaschutz im Kitzinger Land.
Was geschieht unter unseren Füßen? Weshalb können Böden so riesige CO2-Mengen ein- und ausatmen? Haben wir bisher den vielleicht wichtigsten Klimafaktor übersehen - das Leben in den Böden? In Amazonien haben deutsche Forscher 2.000 Jahre alte, extrem fruchtbare Böden entdeckt. Die "Terra-Preta"-Böden wurden von Indianern geschaffen. Aber wie? Nahe Kairo entstand mitten im Wüstensand bester Humus. Was ist das Geheimnis des Aufsehen erregenden "Sekem"-Projektes? In Frankreich wachsen Bäume und Getreide auf denselben Ackerflächen. Liegt hier der Keim für die Landwirtschaft der Zukunft? In der steirischen Ökoregion Kaindorf versucht man auf großen Ackerflächen, Böden durch speziellen Kompost zu verbessern. Was steckt hinter diesem Erfolgsrezept? Landwirte und Forscher suchen überall auf der Welt fieberhaft nach Möglichkeiten für gezielten Humus-Aufbau.
Bis vor kurzem waren Qualitätskriterien für Humus weithin unbekannt. Bis vor kurzem glaubte man, die Art der Bodenbearbeitung sei für das Weltklima ohne Bedeutung. Bis vor kurzem meinte man, die Natur mit Physik und Chemie beherrschen zu können. Jetzt schlägt die Natur zurück. Wollen wir in der Natur nicht als Schädlinge wirken, müssen wir die entscheidenden Zusammenhänge erkennen: Was bewirken Bodenlebewesen? Was geschieht durch Düngung? Was richten schwere Pflüge an? Und vor allem: Wie entsteht Humus, der CO2 bindet und damit das Klima entlastet? In diesem Film erklären die kompetentesten Boden-Wissenschaftler die wichtigsten Zusammenhänge.
Die dramatischen Zusammenhänge zwischen Bodennutzung und Klimawandel sind bislang kaum bekannt - oder sie werden verschwiegen. Global verursacht die Landwirtschaft durch die intensive, rücksichtslose Bearbeitung von Böden etwa 30 Prozent der gefährlichen Treibhausgas-Emissionen. Aber eben in der Landwirtschaft liegt auch die vergessene Chance für die Rettung des Klimas. Denn neueste Forschungsergebnisse zeigen: gezielter Humusaufbau gewährleistet eine nachhaltige CO2-Bindung. Dieser Film führt Sie auf eine Entdeckungsreise rund um die Welt. Er zeigt, was wir von unseren Vorfahren lernen können und wie es vor der eigenen Haustür gelingt, die Zukunft zu gestalten. Er deckt schonungslos die Sünden der Intensiv-Landwirtschaft auf und zeigt, wie engagierte Menschen moderne Lösungen entwickeln.
Moderation: vhs Kitzingen
Der Filmabend ist Teil der Veranstaltungsreihe Energiewende und Klimaschutz im Kitzinger Land.

ohne Anmeldung Konsum - saisonal und regional

(Kitzingen, ab Di., 20.2., 19.00 Uhr )

- Vortrag mit Diskussion -
Wie ernähren wir uns in Zukunft? Woher kommt frisches und gesundes Gemüse? Wo kaufen wir ein? Das Gartenland Kitzingen bietet eine reiche Produktpalette an Gemüse. Bei der Produktion, sei es biologisch oder konventionell, werden hohe Standards eingehalten. Wie wird der Gartenbau den sich ändernden Anforderungen aus Sicht des Klimas, Naturschutz und der Gesellschaft gerecht?
Sie erhalten einen Einblick in die moderne Produktion von Gemüse und können gärtnerische Produkte bewusster einkaufen.
Der Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe Energiewende und Klimaschutz im Kitzinger Land.

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Unsere Programmbereiche

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fast ausgebucht
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Kontakt

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Hindenburgring Süd 3
97321 Kitzingen

Tel.: 09321 92994545
Fax: 09321 92994599
E-Mail: vhs@stadt-kitzingen.de

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Dienstag

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Freitag

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