Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

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Vortrag mit Diskussion in Kooperation mit dem Universitätsbund Würzburg.
Werbung dominiert unseren Alltag. In Fernsehen, Internet, Radio, Printmedien und im öffentlichen Raum soll uns Werbung davon überzeugen, bestimmte Produkte zu kaufen. Doch Werbung leistet unfreiwillig mehr: In Anzeigen werden Bilder produziert, die unsere Vorstellung von "anderen" Menschen, Religionen, Kulturen oder Kontinenten prägen. Der Vortrag behandelt den Einfluss des Kolonialismus auf die Bild- und Fernsehwerbung im 20. und 21. Jahrhundert und versucht deutlich zu machen, wie der afrikanische Kontinent und People of Color in der deutschen und französischen Werbelandschaft dargestellt werden.
Vortrag mit Diskussion in Kooperation mit dem Universitätsbund Würzburg.
Bei der ersten Beschreibung der Alzheimer-Demenz im Jahr 1907 war noch nicht klar, welche enorme medizinische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung diese Erkrankung einmal haben würde. Das liegt daran, dass sich unsere Lebenserwartung seit Anfang des vorigen Jahrhunderts nahezu verdoppelt hat. Mit zunehmendem Lebensalter steigt jedoch auch die Häufigkeit an, mit der Menschen von einer Beeinträchtigung ihrer geistigen Leistungsfähigkeit betroffen sind. In Deutschland leiden aktuell mehr als 1,3 Millionen Menschen unter einer derartigen Demenzerkrankung, und bis 2050 wird ein Anstieg auf 2,6 Millionen prognostiziert. Weltweit leben aktuell etwa 44 Millionen Menschen mit einer Demenz, und laut einigen Schätzungen wird sich diese Zahl bis zum Jahr 2030 verdoppeln und bis 2050 fast verdreifachen.
Die häufigste Ursache für eine Demenz ist die Alzheimer-Demenz, unter der in Deutschland etwa 700.000 der aktuell von einer Demenz Betroffenen leiden. Jedes Jahr werden etwa 250.000 neue Demenzerkrankungen diagnostiziert, von denen etwa 140.000 vom Alzheimertyp sind.
So ist schon heute die Alzheimer-Demenz die mit Abstand teuerste Krankheitsgruppe des höheren Lebensalters noch vor Schlaganfällen, Erkrankungen des Bewegungsapparates, Krebs und Sturzfolgen. Die Alzheimer-Demenz kann alle Bereiche der geistigen Leistungsfähigkeit und somit in ihrer funktionellen Auswirkung nahezu alle Bereiche des Lebens betreffen. Und sie kann bis heute nicht geheilt werden.
Die positive Wirkung der derzeit zur Demenzbehandlung zugelassenen Medikamente auf bestehende Symptome kann das Voranschreiten der Erkrankung verlangsamen, aber nicht aufhalten oder gar bestehende Symptome rückgängig machen. Umso mehr wächst das Interesse an effektiven Präventionsmöglichkeiten. Es sind heute nicht nur eine ganze Reihe von Faktoren bekannt, die das Risiko an einer Alzheimer-Demenz zu erkranken erhöhen. Es ist auch durch gute wissenschaftliche Untersuchungen belegt, dass eine Reduktion dieser zumeist behandelbaren Faktoren das Erkrankungsrisiko deutlich senkt.
So wird in diesem Vortrag nicht nur über Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten der Alzheimer-Demenz referiert, sondern auch über Risikofaktoren und darüber, was wir alle dazu tun können, um unser Erkrankungsrisiko zu senken.
Vortrag mit Diskussion in Kooperation mit dem Universitätsbund Würzburg.
Im Jahr 2018 feiert China zwei Jubiläen, die eigentlich kaum zusammen passen. Wieviel Marx steckt noch in China nach 40 Jahren Wirtschaftsreform? Kann Xi Jinping mit seinem Kurs Erfolg haben, Marx und Mao wieder hoffähig zu machen? Und was bedeutet das für Chinas Wirtschaft?
Vortrag mit Diskussion in Kooperation mit dem Universitätsbund Würzburg.
Der Vortrag handelt von der Zunahme von Fernkommunikation und seinen Auswirkungen auf das Lernen unter anderem im Klassenzimmer.
Vortrag mit Diskussion in Kooperation mit dem Universitätsbund Würzburg.
Seit mehr als einhundert Jahren steht die Astrophysik vor dem Rätsel der Herkunft der kosmischen Höhenstrahlung. Die Umgebung massereicher Schwarzer Löcher in den Zentren von Galaxien könnte einer der Orte sein, an denen energiereiche Teilchen erzeugt werden. Mit den Methoden der modernen Astrophysik kann man das Universum nicht nur in nahezu allen Wellenlängenbereichen des Lichtes beobachten, sondern auch mittels tief im Eis der Antarktis installierter Detektoren auf die Jagd nach Neutrinos aus dem Kosmos gehen. Diese durchdringenden Elementarteilchen eröffnen in Kombination mit Messungen im Gammastrahlen-Bereich vollkommen neue Fenster ins extreme Universum, über die in diesem Vortrag berichtet wird.

ohne Anmeldung Der Schlaganfall - Neues aus Klinik und Forschung

(Kitzingen, ab Mi., 30.1., 19.30 Uhr )

Vortrag mit Diskussion in Kooperation mit dem Universitätsbund Würzburg.
Schlaganfälle sind die zweithäufigste Todesursache weltweit und häufig mit schweren bleibenden Behinderungen verbunden. Im ersten Teil der Vortragsveranstaltung wird Prof. Stoll, Stellvertretender Direktor der Neurologischen Klinik der Universität Würzburg, über Ursachen, Behandlungsmöglichkeiten und insbesondere Maßnahmen zur Vorbeugung vor Schlaganfällen sprechen. Im zweiten Teil wird Prof. Nieswandt, Lehrstuhlinhaber für Vaskuläre Biologie am Rudolf-Virchow-Centrum der Universität Würzburg, laienverständlich neueste Forschungsergebnisse zur Entstehung von Gefäßgerinnseln (Thrombosen) im Gefäßsystem u. a. bei Schlaganfallmodellen vorstellen und neue Wege einer Verhinderung solcher Thromben ohne Blutungskomplikationen.

ohne Anmeldung Fränkische Böden zwischen Klimawandel und Nutzung

(Kitzingen, ab Mi., 20.2., 19.30 Uhr )

Vortrag mit Diskussion in Kooperation mit dem Universitätsbund Würzburg.
Fränkische Böden stellen aus unterschiedlichen Gründen eine schützenwerte Lebensgrundlage dar und ihre Bedeutung ergibt sich besonders aus der Betrachtung von raum-/zeitlichen Entwicklungsfaktoren. In Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unterliegen Böden dem menschlichen Einfluss und sie waren darüber hinaus wiederholt Klimaveränderungen ausgesetzt. Die Reaktion der Böden auf den zukünftigen Klimawandel und die damit verbundenen Veränderungen im Bodenwasserhaushalt stehen vor allem im Hinblick auf die Landnutzung im Mittelpunkt neuer Forschungsansätze.
Vortrag mit Diskussion in Kooperation mit dem Universitätsbund Würzburg.
Viele mitteleuropäische Länder verzeichnen in den letzten 20 Jahren dramatische Rückgänge der Vogelpopulationen. Davon sind besonders Vogelarten in der Kulturlandschaft betroffen. Genaue Ursachen sind unbekannt, aber den Hauptgrund bei einer immer intensiver wirtschaftenden Landwirtschaft zu suchen ist naheliegend.
In diesem Vortrag präsentiert der Referent Studien zu Vogelbeständen aus unterschiedlichen Ländern und Lebensräumen und diskutiert mögliche Gründe für den Rückgang der Artenvielfalt. Außerdem erhalten Sie Anregungen, wie jeder einzelne sich für die Erhaltung einer artenreichen Kulturlandschaft einsetzen kann.

freie Plätze Vor- und Frühgeschichte in Mainfranken

(Kitzingen, ab Fr., 11.1., 19.00 Uhr )

Nach der Meinung mancher Forscher befindet sich Deutschlands älteste nachweisbare Siedlung in Unterfranken. Kommen Sie mit auf eine archäologische Reise von den ersten beiden großen Revolutionen der Menschheitsgeschichte bis in die Zeit des Frühmittelalters.
Im Studium Regionale zur Vor- und Frühgeschichte Mainfrankens werden die weitgehend schriftlosen Kulturen unserer Region vortragsartig vorgestellt. Ausgehend von der Alt- und Mittelsteinzeit arbeitet sich der Kurs über die ältesten bäuerlichen Kulturen der Jungsteinzeit (z.B. Linearbandkeramik) über die Bronze- und die keltisch geprägte Eisenzeit bis ins frühe Mittelalter vor, die Zeit der Thüringer und Franken. Neben dem Hauptaugenmerk, das auf den archäologischen Hinterlassenschaften dieser Epochen ruht, sollen vor allem auch Fundorte in und um Mainfranken beachtet werden: ein Einstieg in das unbekannte, das unterirdische Franken.
Vortrag in Kooperation mit dem Stadtarchiv Kitzingen und der Frankenbund-Gruppe Kitzingen
Das 400-jährige Gedenken dieses bedeutenden Bischofs von Würzburg und Herzogs zu Franken 1617-2017 hat im vorigen Jahr eine Reihe von Vorträgen, Buchveröffentlichungen und Ausstellungen hervorgebracht. Der Vortrag versucht, ein Resümee zu ziehen: Was wissen wir jetzt genauer über diese bestimmende Gestalt an der Zeitenwende in der Auseinandersetzung zwischen Luthers Reformation und katholischer Reform?

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Unsere Programmbereiche

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Kontakt

Volkshochschule Kitzingen
Hindenburgring Süd 3
97321 Kitzingen

Tel.: 09321 92994545
Fax: 09321 92994599
E-Mail: vhs@stadt-kitzingen.de

Öffnungszeiten ab 9.1.2018

Während des Semesters:

Montag

09:00 - 11:30 Uhr

 

14:00 - 17:00 Uhr

Dienstag

13:00 - 17:00 Uhr

Mittwoch

09:00 - 13:00 Uhr

Donnerstag

09:00 - 17:00 Uhr

Freitag

09:00 - 13:00 Uhr

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